Dienstag, 22. April 2008

Schulungswoche und Saisonstart

Nachdem ich schon etwas angeschlagen von Schweden zurückkehrte (ich habe am Do beim Training überknöchelt), freute ich mich schon auf ein paar Kilometer auf befestigten Wegen bzw. Asphalt. Die Schulungswoche kam mir dazu gerade recht. Montag (69min), Dienstag (51min), Mittwoch (61min) und Donnerstag (58min) – 4 Laufeinheiten unter der Woche, super gelaufen. Am Samstag wollte ich dann unbedingt beim Martin-Rudel-Gedenklauf starten. Wenn auch nur beim kurzen Lauf, da ja am Sonntag die NÖ-Ultralangdistanz wartete. Leider kam ich – wie schon öfters – recht knapp zum Lauf. 7min vor dem Startschuss zum Kurzen… es ging sich nur noch das Anmelden aus. Als ich dann an der Startlinie stand wurde schnell klar, dass dies kein richtiger Wettkampf werden würde. Zuwenige und vor allem zu schwache Gegner – schade, denn normalerweise sind beim Kurzen immer einige sehr gute Leute mit von der Partie. Also lief ich den Wettkampf über 2,7km in einem lockeren 3:40-Schnitt und machte mir schon Gedanken über den Langen. Am Ende siegte der Wettkämpfer über den Nachdenker und ich lief auch den 7km-Lauf. Mit einem beherzten Finish (2000m-Steigerungslauf) konnte ich den zweiten Platz hinter Werner Pohls erlaufen. Der Schnitt von 3:25 auf der zum Teil sehr ruppigen Strecke stimmte mich zuversichtlich für die NÖ-Ultralangdistanz.

Saisonstart und 1. Landesmeisterschaft 2008

NÖ-Ultralangdistanz-MS 2008, Kaltenleutgeben

„Hoffentlich schmerzt mein Knöchel nicht zu sehr und ich kann möglichst viel umlaufen“

Po1: was für eine Wege-Wirr-Warr! Ich konnte mich erst hinter dem Rücken auffangen und machte gleich einmal ein paar Meter Umweg.

Po2: auch zum Zweiten kam ich nicht in die Karte hinein. Die in die Felsabbrüche verschwindenden Höhenlinien konnte ich überhaupt nicht deuten.

Po3: endlich! Ich hab in die Karte gefunden. Der Posten selbst war nicht wirklich schwer oder besonders.

Po4: viel zu hoch bemerkte ich meinen Fehler erst 50m vor dem Hügel.

Po5: Höhe sparen, also vom Graben möglichst viel aussparen.

Po6: auf der Höhe dahinschwimmen. Den Posten sah ich dann schon von einiger Entfernung leuchten, so ein Posten kann auch ins Auge gehen.

Po7: keine Probleme

Po8: puh, 3er grün… Ich wählte die Route gleich durchs Grün um den Posten auf der Höhe anlaufen zu können. Nach dem Lauf stellte sich heraus, dass das Grün nur bis zur Futterkrippe ging – Pech gehabt. Aber dennoch mehr Glück: Läufer die den Posten von oben anliefen hatten weit größere Probleme als ich der von Osten kam – mein Weg verlief beinahe bis zum Posten ;-)

Am Weg zum 8ten sah ich auch erstmals Stephan (welcher 12min vor mir gestartet ist), er lief gerade am großen Weg zum 9er als ich am kleinen daneben zum 8er lief.

Po9: den gleichen Weg wieder zurück zum großen Weg, etwas unsicher beim runterlaufen in den Hang.

Po10: rauf auf den Weg und laufen

Po11: runter in den Graben und rauf beißen

Po12: aber jetzt! Rauf auf den Weg und laufen, laufen, laufen – am Ende eine super Bestzeit und dennoch weit und breit kein Stephan…

Po13: Kompass

Po14: den Hang entlang herumgetümpelt anstatt gleich rauf oder runter zu laufen… Zeit verloren

Po15: den Weg entlang bis zur dritten Bank – blöd nur wenn die Zweite nicht mehr vorhanden ist… Fauxpas aber rechtzeitig bemerkt und gerade zum Posten rauf

Po16: beinahe wäre ich beim ersten Mauerdurchlass durchgelaufen – mit einem bösen Erwachen: es gibt keinen Ausgang auf der anderen Seite! Habe mich aber dann doch richtigerweise für die Route am Weg entschieden. Und siehe da: beim Anstieg zum Posten sehe ich Stephan.

Po17: fast schon hab ich ihn…

Po18: so, jetzt oder nie: Stephan rennt direkt, ich nehme die Umlaufroute über rechts – und bin 1min schneller.

Po19: irgendwie alles merkwürdig, den Posten aber dennoch gefunden.

Po20: wo ist der Weg? Das haben sich wohl alle gedacht… nur bin ich in der Hoffnung auf einen Weg viel zu hoch gestiegen. Stephan hat mich 20 Hm unter mir überholt.

Po21: kein Problem

Po22: mein Knöchel schmerzte schon so sehr vom Querlaufen, dass ich versuchte möglichst viel Weg zu laufen.

Po23: rauf auf die Forststraße, laufen, runter, Posten

Po24: Radikalroute: fast gerade runter auf den Weg und dann nur Weg laufen bis kurz vor dem Posten.

Po25: so, jetzt noch einmal alles herausholen, gleich bin ich im Ziel! Kompass gerade hinüber, Wiese, Weg, Posten

Po26: Kompass

Po27: den kleinen Weg bis zum Dickicht, dann ins nächste Dickicht hinein, Posten

Po28: gemein! Wieder hinunter! ;-)

Po29: 80 Höhenmeter hinauf, nicht mehr und auch nicht weniger

Am Ende reichte es für den Landesmeister, wenngleich Wolfi deutlich vor mir lag. Die Überraschung des Tages lieferte aber Roland mit einem sehr guten Lauf, welcher auch mit der Silbernen belohnt wurde. Gratulation! Bronze holte sich bei seinem Comeback auf landesebene Stephan (trotz 6min-Fehler gleich zu Beginn!), auch dazu meine Gratulation.







Montag, 21. April 2008

Eine Woche Urlaub – Trainingslager in Schweden

Am Ostersonntag ging es gemeinsam mit Stephi ab in den hohen Norden. In Nyköping angekommen ging es zuerst einmal ans Quartier suchen. Gut ausgeschlafen schob ich am nächsten Morgen den Vorhang beiseite und traute meinen Augen nicht: Golfball-große Schneeflocken, dazu schon 25 cm Neuschnee! Dabei war am Abend davor kein Fleckchen Schnee zu sehen. Und jetzt das… der Schnee sollte uns noch die gesamte Woche begleiten; aber zumindest nicht mehr von oben.

Den Montag verbrachten wir dann mit Shoppen, ein bisschen laufen und nichts tun. Am Dienstag fuhren wir dann mit dem Zug nach Stockholm – immer wieder eine Reise wert und sehr zu empfehlen. Abends gings dann richtig los mit einem ersten Nacht-O Training. Vorgenommen hatte ich mir viel, aber das Gelände war dann doch zu tückisch (wie von Sixten auch angekündigt). Dennoch ging sich eine nette Runde aus (58min). Ein perfekter Einstieg in ein TL das am Abend oder späten NM beginnt – wäre eigentlich auch eine Überlegung für Österreich wert. Am Mittwoch folgten dann ein Mitteldistanz- (65min…) und ein Langdistanztraining (sehr kurzweilige 98min). Am Donnerstag machten wir ein Vormittagstraining (70min) und nach einem freien Nachmittag noch einmal ein Nachttraining auf einer 15.000er (85min). Der Freitag stand ganz im Zeichen eines Staffelwettkampfes. Wobei es eigentlich nur ein Massenstart mit gegabelten Posten war. Sixten konnte sich einmal mehr durchsetzen, wenngleich ich nach 45 von 75min noch in Führung lag... aber am Ende unterliefen mir doch einige Fehler. Am Nachmittag konnte ich einen Teil der Burschen UND Mädls von der Notwendigkeit eines Fussballspiels überzeugen. 63min Fussball – von mir aus hätten wir auch 2 Stunden spielen können.

Am Samstag liefen wir dann einen Wettkampf in Södertälje. Wirklich wettkampfmäßig liefen den Wettkampf aber nur einige, dennoch war mein Sieg für mich ein gutes Zeichen (und vor allem Motivation). Am Nachmittag ging ich dann noch kurz mit Karte laufen (50min). So gut das TL verlief, so schlecht endete es: bei der Masenstaffetten konnte ich meine Lust auf hohes Tempo nicht bändigen und war somit nach zwei Posten bereits 10 (!!!) min hinten. Den gleichen Rückstand hatte ich auch im Ziel – richtig: auf Sixten. Meine beiden Kollegen von Kils OK machten jedoch einiges gut und so beendeten wir die Staffel auf dem dritten Rang in der Öpen class – noch vor OK Tyr (mit Sixten und Stephi) ;-)

13 Stunden Training, davon den Großteil mit Karte, soviel habe ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr trainiert. Diese Woche war/ist sicher Gold wert für die Frühjahrssaison.

Sonntag, 20. April 2008

Die zweite Hälfte meiner Filialzeit

KW 6, meine letzte ganze Woche in der ersten Filiale, verlief ohne besondere Vorkommnisse oder Höhepunkte. Etwas mehr als 6 Stunden Training, damit war ich schon sehr zufrieden. In der folgenden Woche hieß es für mich erstmals Koffer packen, da ich mit dem Wechsel in meine zweite Filiale gleichzeitig auch im Hotel einzog. Fast wie in alten Zeiten: aus der Tasche leben, in einem fremden Bett schlafen, selbstgekochte Nudeln essen. ;-) Am Samstag dieser Woche nahm ich an einem Lauf zum steirischen Crosscup teil. Irgendwie fehlte mir schon seit längerem der Vergleich mit anderen, aber auch die Gelegenheit sich wieder einmal so richtig zu verausgaben.

Ich lief zum Aufwärmen beim Kurzen (4km) mit, wobei ich nach ca. 2,5 km das Tempo etwas reduzierte. Die Strecke in Ternitz hat es wirklich in sich, pro Runde (1km) waren 30 Höhenmeter zu absolvieren. Klingt jetzt nicht viel, wenn man aber bedenkt dass die ersten 500m flach waren, dann sind 30 Hm schon ganz ordentlich. Ich bin dann 16:14 gelaufen, nicht wirklich überragend. Da ich nur eine knappe Viertelstunde vor dem Start angekommen bin, war ein aufwärmen leider nicht möglich – und das merkte ich auch.

Besser gings dann beim langen Lauf über 8 km mit 240 Höhenmetern. Wohl auch weil ich dieses Mal aufgewärmt am Start stand. Ich lief von Beginn weg ein konstantes Tempo an zweiter Stelle liegend. Leider kam ich in der 7. Runde zu Sturz (bin am vereisten Wiesenboden beim Hangschräglaufen weggerutscht), was aber nichts daran änderte dass der Sieger an diesem Tag nicht zu packen war. Ich bin aber mit meinem zweiten Gesamtrang nicht unzufrieden, vor allem weil mir auch ein guter Einstieg – sprich Klassensieg – in die M30 gelang.

KW 8 nützte ich um meinen geschundenen Körper etwas zu regenerieren, neben Schmerzen im rechten Knöchel plagte mich auch ein allgemeiner Erschöpfungszustand – aber nur noch ein paar Wochen…

KW 9: 6 Stunden Training

KW 10: 2-Tage-OL in Ungarn. Wieder einmal war die Reise zu Viktor ihr Geld wert. Am Samstag fand ein Sprint auf einer exzellenten Karte statt (beim Druck kann sich so mancher Veranstalter von Sprint-Staatsmeisterschaften was abschauen). Zwei Fehler (15 bzw. 30 sec) waren dennoch zuviel, wobei ich mir eingestehen muss, dass ich schon seit Jahren nicht mehr so wenig Kartenkontakt über den Winter hatte wie heuer. Der Langdistanzlauf am Sonntag war dann von einem 4-min-Fehler geprägt, womit ich in der Gesamtwertung meine Führung vom Samstag an einen Slowaken verlor. Somit gab es neben dem zweiten Tagesrang auch einen zweiten Platz in der Gesamtwertung.

KW 11: Steirische Ultralangdistanz am Sonntag! Schöner Lauf auf einer neuen Karte, nur leider mit einem von mir übersehenen Posten. Aber besser bei der Steirischen patzen als die Niederösterreichische verhauen! Die Zeit selbst war ganz ok. Da Kerschi und Markus nicht voll liefen wäre es sogar Tagesbestzeit geworden, knapp aber doch. ;-)

Im Ziel der steirischen Langdistanz, noch nicht ahnend einen Posten überlaufen zu haben...


KW 12: eine historische Woche! Am Mittwoch Nachmittag endete meine Filialzeit, danach gings ab in den Urlaub. Sehr nett, mein erster „Urlaub“. Die restlichen Tage der Woche hab ich eigentlich mehr relaxed als sonst was getan. Immerhin waren die 10 Wochen mit ständig 70-Stunden-oder-mehr doch sehr anstrengend; aber auch sehr lehrreich, interessant und vor allem kurzweilig.

Sonntag, 3. Februar 2008

4 Wochen liegen hinter mir - 6 weitere werden noch folgen

Fast schon Halbzeit - die Zeit vergeht wie im Flug! Morgen starte ich meine letzte ganze Woche in meiner ersten Filiale und am Dienstag den 12. habe ich dann meinen offiziellen Abschluss mit der obligaten Inventur - ich hoffe das es dabei zu keinen Schwierigkeiten bzw. Ungereimtheiten kommt...

Das letzte Wochenende war geprägt von einem vergnüglichen Abend auf Carina's Maturaball und einem Long Jog der dann doch keiner wurde - ich hatte nur noch die Energie für 62min ;-)

KW 5 startete dann so wie die letzten Wochen auch mit einem Kraftzirkel am Montag Abend. Dienstag und Mittwoch versuchte ich meinem Körper etwas Ruhe zu geben und machte kein Training - es tat gut und war wohl auch notwendig.

Am Donnerstag war ich gemeinsam mit Stephi auf der Bahn - lässig wenn man nicht alleine seine Runden dreht. Am Nachmittag war ich dann wieder Hallentraining, wo wir dieses Mal "nur" spielten. Mit einer kleinen Sonderregel: bei einem Tor bzw. Korb musste die gesamte Mannschaft Liegestütze, Sit-Ups oder Hoch-Streck-Sprünge machen! Härter als jeder Zirkel kann ich nur sagen. Je 15min Fussball, Handball, Basketball, Ball-in-den-Reihen-halten und nochmal Fussball machten am Ende vor allem eines: MÜDE!
Daher war das Laufen mit Tommi danach erstens kurz, zweitens subjektiv hart und drittens langsam.

Auf diesen Trainingstag hin machte ich gleich nochmal 2 Tage nix - sicher nicht optimal. Dafür war ich heute auf der Panoramaloipe 90min mit neuen Salomonskiern unterwegs - optimale Schneebedingungen, sehr hart ohne Eis, vielleicht ein bisschen zuviel Wind, aber ein echt spitzen Tag für eine Langlaufeinheit hoch oben am Berg.

Donnerstag, 24. Jänner 2008

Woche 3 meiner Filialzeit

Ich weiß, keine wirklich spannende Headline, aber außer arbeiten mache ich im Moment einfach nicht viel.

Ich bin also schon in meiner dritten Woche des zweiten Ausbildungsteiles und ich muss sagen, es macht nach wie vor großen Spass. Bis dato bin ich vielleicht ein-, zweimal etwas schwerer aufgekommen in der Früh, für beinahe drei Monate arbeiten kein schlechter Schnitt!

Heute hatte ich meinen freien Tag (neben dem Sonntag), welchen ich voll fürs Training nutzen konnte. Am Vormittag war ich auf der Bahn (ausgiebige Laufschule mit anschliessenden 6x400 in 71-72 sec, alle 4min Start --> jaja, ziemlich mies, aber schneller ging bei Gott nicht :(

Wenn mich Tommi dann nicht angerufen hätte wäre ich nur noch zum OLC Graz Hallentraining gegangen. Aber so gingen wir beide auf eine flache flotte Graz-Runde (61min mit 13,8 km).

Zuhause angekommen ging es sofort weiter zum Hallentraining wo ich mir dann den Rest für den heutigen Tag gegeben habe. Intensives Aufwärmen mit Ball, danach Laufschule gefolgt von einem Zirkel (von Clarissa geplant und von Günter durchgeführt) und zum Abschluss noch ein Basketball-Match - somit brauche ich den morgigen 14-Stunden-Tag gänzlich zum Regenerieren ;-)

Freitag, 18. Jänner 2008

neuer, fast schon alter, Lebensabschnitt, Teil 2

Jaja, so ist das mit den Versprechungen... wurde wohl nix mit den regelmäßigen Einträgen - sorry.

Was hat sich alles getan? Ich habe meinen ersten Teil der Ausbildung (9 Wochen mit erfahrenen Regionalverkaufsleitern mit"laufen") hinter mir und bin bereits mitten im zweiten Teil. Dieser besteht darin, eine Filiale mit ca. 12 Mitarbeiterinnen zu führen. Disposition, Warenverfügbarkeit, Sauberkeit, Kundenfreundlichkeit, Warenannahme, Warenpräsentation, Diensteinteilung, Kassenabrechnungen, Banktransfers, Tresorabrechnungen, ..., kurz, es gibt immer was zu tun.

Für diese Woche habe ich mich entschieden, auf meinen freien Tag zu verzichten, was bedeutet, dass ich bereits heute, nach fünf Arbeitstagen, mehr als 70 Stunden Arbeitszeit habe. Mit dem morgigen Tag werden es dann wohl 85 Stunden werden - klingt viel, bei viel Arbeit vergeht diese Zeit aber auch sehr schnell.

Sportlich geht es halt so wie es einem ehrgeizigen Berufseinsteiger eben gehen kann ;-). Ich komme im Moment zu 3 Trainingseinheiten pro Woche, nicht lang, nicht hart, eher kurz und relaxed. Bis zum Jahreswechsel schaffte ich sogar mehrere Wochen mit 5-6 Stunden Training, seit ich aber in der Filiale arbeite bin ich schon mit 3 Stunden zufrieden.

Wettkampfmässig ist nicht viel passiert. Ich bin alle bisherigen Ski-OLs gefahren, 4x in der Kurz, 1x in der Elite und die Staffel. Die Läufe in der Kurz konnte ich bislang alle gewinnen, die Staffel war leider schon zu Beginn verloren (am Ende noch ein 5. Platz - eine Medaille wäre wie fast jedes Jahr möglich gewesen) und die Mittel-Staats in der Elite war geil. Nur 2min hinter Silber auf dem 6. Rang war echt überraschend gut.

Dazu kam ein Lauf zur Wintertour in kurzer (Hallentraining)Hose (ich hatte mich sehr spontan am Heimweg von der Arbeit zu einer Teilnahme entschlossen), den ich mit 3min Vorsprung vor Kolos gewinnen konnte. Ein Straßenlauf in Mödling war hart und undankbar (4. in der Hauptklasse), ein Langlauf-Landescup eher amüsant (2. in der Hauptklasse bei 2 Startern :-)

Was wird die Zukunft bringen?
Naja, ich werde versuchen nach der Filialzeit, welche bis Ostern andauern wird, noch halbwegs in Form zu sein. 2-3x Laufen pro Woche wäre schon ein Hit. Die Ultralangdistanz in NÖ wird mir dann schon noch früh genug die Augen öffnen!

Und dieses Mal gibts wirklich früher den nächsten Eintrag, ehrlich ;-)

Freitag, 30. November 2007

Neuer Lebensabschnitt

Jaja, ich weiß, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Das lag aber weniger am Desinteresse meinerseits an diesem Blog, sondern vielmehr am mangelnden Zeitpolster den ich im Moment versuche zu kaschieren so gut es eben geht.

Seit 2. November bin ich Berufstätig, und zwar mehr als nur die üblichen 38,5 Stunden. Die Arbeit nimmt zwar sehr viel Zeit in Anspruch, aber sie gefällt mir bis dato ausgezeichnet. Ich arbeite im Außendienst einer sehr renommierten und erfolgreichen Firma und genieße es, täglich zur Arbeit zu fahren und dabei viel zu lernen.

Sportlich tat sich nicht wirklich viel, ich bin im November keinen einzigen Wettkampf gelaufen (ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen ganzen Monat keinen Wettkampf bestritten habe...). Meine "Saisonvorbereitung" ist auch schon gestartet - soferne man 3, manchmal auch 4 Trainingseinheiten als Vorbereitung bezeichnen kann. Bis Anfang 2008 werde ich versuchen maximal viel zu trainieren, danach bin ich für 2 Monate mehr als 70 Stunden pro Woche im Einsatz und so gut wie ohne Zeit/Kraft um auch noch zu trainieren. Wie es danach weitergeht wird sich weisen...

Das Highlight schlechthin war jedoch am 25. November die Taufe meines Neffen Niklas Pierre. Stephi und ich sind ja von den Eltern als Taufpaten gewählt worden, und ich hoffe wir haben unsere Sache gut gemacht. Mächtig stolz waren wir auf alle Fälle! Der Kleine hat schon ordentlich zugelegt und bringt schon gute 6 kg auf die Waage. Die 62/68er Bodys haben auch schon keine Verwendung mehr ;-)

Ich hoffe in Zukunft wieder regelmäßiger zu posten - morgen ist die Jahresabschlussfeier meines Vereines - eine gute Gelegenheit also gleich damit zu beginnen.