Dienstag, 22. Juni 2010

ÖAM


Am 12./13. fanden die österr. akademischen Meisterschaften im Raum Schöckl/St. Radegund statt. Neben einer körperlich schwachen Vorstellung war ich vor allem technisch auf einem sehr niedrigen Niveau unterwegs - siehe dazu auch die groben Fehler (u.a. Sprint Po. 4, 5, 6, 8, 10, 12, 14, 15 sowie Mittel 1, 4, 6, 14). Naja, wenigstens das Gesellschaftliche kam an diesem Wochenende nicht zu kurz (Beach-soccer, gemeinsames Abendessen, Kaffeehaussitzen).

Sonntag, 13. Juni 2010

Jukola 2010

HSV OL Wiener Neustadt's first ever Jukola team - we proudly present (in running order):

Stephan Seeböck, 9.8-9.9k, 450 climbing, dusk
Martin Brantner, 10.0-10.1k, 490, dark
Michael Stockmayer, 11.3-11.4k, 575, dark-dusk
Michael Auer, 6.9-7.0k, 375, dusk
Roland Fesselhofer, 6.8-6.9k, 365, dusk-light
Markus Plohn, 9.2-9.3k, 470, light
Pierre Kaltenbacher, 13.4-13.5k, 645, light

Mittwoch, 9. Juni 2010

Schwein gehabt!


"'Mit einem blauen Auge davon gekommen" - so könnte man den Lauf zur NÖ-Mitteldistanz-LM am besten beschreiben. Am Ende war ich gerade einmal 19sec vor Much, und auch Steph, Roland und Plohni waren nicht weit dahinter. Schön zu sehen dass es in NÖ wieder enger wird!

Ich weiß nicht genau, wie ich meinen Lauf bzw. meine Laufform im Moment einschätzen kann. Bei diesem WK war die (subjektive) Laufform leider z.T. hundsmiserabel - kommt nun das unausweichliche Tief (gut, Zeit wäre es schon längst dafür) oder war es nur eine temporäre Erscheinung?! Die ÖAM dieses Wochenende wird wohl schon mehr Klarheit verschaffen.

Auf alle Fälle sollte ich in 10 Tagen top-fit sein, da steht nämlich das sportliche Highlight des heurigen Jahres an: JUKOLA!

Aber nun zum Lauf selbst. Schon zum 1. Posten merkte ich dass es läuferisch (v.a. bergauf) überhaupt nicht läuft. Ich war beim Posten schon fetzenblau. Dennoch Bestzeit. Und gleich nach dem Start total blind - der Wechsel von gleisenden Sonnenschein hinein in den dunklen Wald war für meine Augen eine Extremaufgabe.

Posten 2 war kein Problem, Bestzeit. Zum 3. war ich leider um einiges zu weit links, was mich 15sec kostete. Zum Vierten kam ich im Dickicht etwas zu tief, konnte aber noch im Dickicht den Posten beim Baum sehen und so frühzeitig(er) korrigieren. Den 5. lief ich über den kleinen Weg an und von dort zitternd mit einem kleinen Schwenk zum Posten. Dieser Posten machte so einigen von uns schwer zu schaffen (Much +45, Plohni +1.45). Zum 6. hatte ich trotz totaler Kontrolle auf der Teilstrecke einen kurzen Steher im Postenraum (die Lichtung hatte viel Schatten...) und zum 7. hätte ich deutlich früher in den Hang stechen müssen. So wollte ich mit der Brechstange laufen und hatte schwer mit der Steigung zu kämpfen. Dabei gingen wertvolle 45sec verloren - unnötig und dumm!

Das selbe Spiel analog Posten 6 zum 8. Posten: wieder sehr sicher und flott auf der Teilstrecke, aber kurz vor dem Postenraum nicht aufgepasst und viel zu früh bzw. im falschen Winkel in den Wald hinein gestochen. Durchs Dickicht durch und dann von unten zum Posten - zumindest weitere 30sec dahin - dabei wäre der Stein so deutlich als Ablaufpunkt zu verwenden gewesen...

9-11 waren ok, sehr gut und gut. Beim 9. war ich Gesamt 20sec hinten, durch zwei Bestzeiten zu 10 und 11 nur noch 8sec.

Zum Glück kam dann eine "einfachere" Teilstrecke auf der ich ordentlich Gas geben (Much +25, Steph +33, Roland +21, Plohni +42) und auch die Führung zurückerobern konnte.

Zum 13. wählte ich die langsamere Route unten ums Dickicht herum - hier wäre oben herum wohl deutlich schneller gewesen. Die Absperrungen waren etwas verwirrend (Po 13 stand beinahe direkt neben dem Absperrband), wodurch ich mich auch zum 14. verleiten ließ "einfach der Absperrung zu folgen = Zaun" anstatt direkt zu laufen.

Zum 15. lief ich zuerst zu flach den Hang hinunter und kam zum Sperrgebiet was mich weitere 15sec kostete. Eine letzte Bestzeit zum 16er und dann ab ins Ziel.

Glück gehabt und LM-Titel Nr. 38 gewonnen, aber wirklich mit einer ordentlichen Portion "Fett'n" wie man zu sagen pflegt ;-)

Nach genauererm Studium wäre mit etwas mehr Konzentration auch 32.0 "laufbar" gewesen - aber dieser "Hätti-wari" ist halt doch nur ein trügerischer Hund :-)

Dienstag, 1. Juni 2010

4. Austria Cup


Am Sonntag stand der 4. Lauf zum diesjährigen Austria Cup auf der Postalm am Programm.

Zum Glück hatte ich eine spätere Startzeit, womit ich nach einer Hochzeit doch noch ein paar Stunden Schlaf erhaschen konnte bevor ich mich ins Auto setzte um bei strömenden Regen nach Salzburg zu fahren.

Die Postalm ist das wohl schönste Laufgebiet das wir in Österreich derzeit für den OL zur Verfügung haben. Offene Wiesen und Weiden, anspruchsvolles Laufgelände sowie technische Herausforderung und Abwechslung machen dieses Gebiet so besonders.

Gestartet wurde dieses Mal im Nordost-Zipfel der Karte um sofort mit dem feinsten Teil zu beginnen. Ich nahm mir vor diesen ersten Teil der eher an eine Mitteldistanz erinnert sehr sicher zu laufen um dann später über die offenen Flächen zuzulegen.

Zum 1. Posten war ich dann aber definitiv viel zu vorsichtig mit meiner Umlaufroute - die 15sec wären nicht nötig gewesen. Aber nicht weiter tragisch, der Lauf sollte noch lang genug dauern. Zum Zweiten wählte ich die direkte Route unter den Felsen vorbei, wobei die beiden Lichtungsstreifen sehr schön zu erkennen waren. Auch Posten drei lief ich direkt, unter den Felsen vorbei, die beiden Wurzelstöcke im Hang konnte man gut sehen und dann war auch schon die Nase mit Wurzelstock und Posten zu erkennen. Der vierte war zwar nicht sonderlich schwer anzulaufen, aber zu finden :-) Der Posten stand sehr gut versteckt tief im Loch, wobei aber die felsige Mulde davor sehr gut zu erkennen war. Zum 5er "lernte" ich, dass dick strichlierte Wege noch lange nicht schnelles vorankommen bedeuten müssen - war der Weg doch unglaublich tief und gatschig. Der Posten selbst war durch die Schneise nicht sonderlich schwer und auch der "Pflichtposten 6" war ok. Zum 7. konnte man dann das erste Mal etwas Gas geben - leider kommt das bei den Splitzeiten nicht heraus, da ich zum einen schon nach wenigen Minuten getrunken habe (was sich später als sehr gute Entscheidung herausstellen sollte) und zum anderen fast 5hm zu hoch gelaufen bin - das nächste Mal sollte ich vielleicht früher Ausschau nach dem Posten halten - noch dazu im Offenen!

Dann kam schon die erste Route, welche ich recht schnell entschieden hatte - "oben herum" hieß die Devise. Gleich vom Posten weg wäre wohl auch noch eine Option sofort auf die Asphaltstraße zu steigen um dann auf der Forststraße auf der Höhe zur Hütte zu laufen. Bis zur Getränkestation war ich noch auf Plankurs, dort war ich aber ob der nicht vorhandenen Flüssigkeit etwas verwirrt und lief die falsche Mulde nach oben - Kompass schauen...! Oben am höchsten Punkt angekommen wunderte ich mich kurz warum ich jetzt statt links und rechts nach oben zu schauen plötzlich links und rechts nach unten schauen konnte, und wollte schon auf die geplante Route korrigieren als ich umschwenkte und die Umlaufroute auf der Forststraße wählte. Dort konnte ich zwar mächtig Tempo machen, aber in Summe kostete mich dieser Fehler trotzdem eine gute Minute. Die gesamte Teilstrecke zum 9er war ich mit dem Kartenlesen hinten nach, was sich auch in einem 30sec Fehler im Postenraum bemerkbar machte. Ich hatte einfach keinen Plan wo im Gelben ich nun genau stehe - erst als ich im Norden die offene Fläche sah machte es "klick". 10 und 11 waren ok. Zum 12er hatte ich dann die Idee, wenn es schon läuferisch so gut geht, laufe ich doch gleich noch einmal die Forststraße. Zwar wollte ich den exakt gleichen Weg zurück auf die offene Fläche laufen, aber als ich von der schnell belaufbaren Forststraße in den sumpfigen Wald schaute, überlegte ich nicht lange und lief auch noch die nächsten 500m auf der Forststraße dahin. Gut, diese Route kann man getrost als suboptimal bezeichnen, aber Spass machte es allemal ein paar schnelle Schritte zu machen. Ideal wäre es wohl Höhe vom Posten weg, das breite Wegknie ausnützen, von dort Höhe weiter unter dem Halboffenen vorbei, durch den Sattel hinunter zur Forststraßenkurve. Gut und gerne eine weitere Minute dahin. Zum 13er sah ich Plohni vor mir und ließ mich dazu verleiten, auch den Weg zu nützen, was aber wieder Zeit kostete (10hm zuviel - besser wäre es gleich vom Posten weg zu steigen) und auch der Postenraum entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen. In Summe weitere 30sec dahin. 14 war ok, zum 15. war ich vielleicht etwas zu hoch über die letzte Nase vor dem Posten gelaufen. Zum 16er ließ ich mir knapp unterhalb des stärkeren Weges (bei den drei Einzelbäumen) genügend Zeit um den Posten exakt lokalisieren zu können um dann schnurstracks den Posten anzulaufen. Auch Po17 war mit einem kurzen Stopp bei der Hochspannungsleitung kein Problem. Zum 18 querte ich die Forststraße genau beim Parkplatzende, womit der Posten selbst auch kein Problem mehr war.

Die Route zum 19er war mir schon bekannt - ich musste nur noch den höchsten Punkt vermeiden und in der Mulde hinauf laufen. Kleiner Sumpf vorm Wald, Kahlschlag, Wegkreuzung, Kahlschlag, Posten. 20-22 waren dann ok, sowohl läuferisch als auch technisch. Beim 23er machte ich noch einmal einen 20sec Fehler, als ich zuerst zwischen Hütte und Zaun durchlaufen wollte (wie auf der Karte gezeichnet) - nur leider schloss der Zaun bündig mit der Hütte, wodurch ich schon dort in den Wald stechen musste und natürlich gleich auf der falschen Seite des Hügels hinunter lief. Ärgerlich... Noch dummer war aber der Schwenker zum 24er, der wieder einiges an Zeit kostete. Da hatte ich wohl den Kompass schon eingemottet. Zum 25. hieß es durch den Wald noch einmal ordentlich kämpfen (Sumpf, Sumpf und noch einmal Sumpf) um dann zu 26 und 27 bergab ordentlich Gas zu geben. Der Weg zum 28 erinnerte fast ein wenig an Venedig, nur waren es dieses Mal nicht Touristen sondern OLer die überall herumspazierten bzw. saßen.

Am Ende konnte ich den AC trotz der vielen Fehler für mich entscheiden, 2min vor einem tschechischen Gastläufer und 6min vor Erik. Die Laufform stimmt also, nun hoffe ich nur noch diese auch für den Juni und die nächsten Läufe konservieren zu können. An der Technik könnte man allerdings noch etwas feilen...

Die Ergebnisse:

1. Pierre 84:05, 2. Milos Nykodym 86:00, 3. Erik 90:15, 4. Comeback-Jan 92:19, 5. Sandro 92:30, 6. Wolfi 93:47

Mittwoch, 26. Mai 2010

World Ranking Event Brünn und Radetzkylauf


Letzten Samstag ging es gemeinsam mit Markus und Michi nach Brünn um an einem WRE sowie einer Staffel teilzunehmen.

Der Sprint am Vormittag war zwar recht steil und (wie so oft...) etwas länger als die 12-15min, aber vom gesamten Ambiente und auch von der Bahnlegung her definitiv eine Reise wert.

Leider passierte mir schon vor dem Start ein Anfängerfehler - man hätte wohl mit etwas Geschick schon im warm-up Bereich sehen können wo der erste Posten steht... Die Route zum 2. konnte ich zwar sauber ausführen, dennoch glaube ich dass die Route knapp links vom Strich schneller ist (und wohl auch die Route rechts herum), vielleicht 2 oder 3 sec. Zum 3er denke ich dass es Geschmackssache ist oben herum oder so wie ich über unten zu laufen. Der 4. war der erste knifflige Posten, bei einem Sprint immer ein Posten mit Bauchweh - hohes Gras, einzelne Büsche und Bäume und mehrere Posten auf engem Raum. Zum 5. lief ich beinahe am Posten vorbei, als ich den Weg weiter östlich als befestigte Fläche interpretierte (=Postenstandort), zum Glück sah ich im letzten Moment noch den Posten im Augenwinkel - so waren es nur rund 3sec Zeitverlust. Zum 6er zögerte ich kurz als ich auf den kleinen Weg durchs Dickicht kam, aber ansonsten kein Problem.

Dann die längste Teilstrecke mit einer interessanten Routenwahl. Laufe ich über links, kürze durch die freistehenden Wohnhäuser ab und nehme den Anstieg auf Asfalt, oder laufe ich über rechts so wie ich mich entschieden habe. Im nachhinein würde ich mich wohl wieder so entscheiden; die rechte Route ist knapp kürzer und auch die Steigung ist nicht viel steiler als rechts herum. Zusätzlich sind es auch noch 15hm mehr... Po8 war kein Problem. Zum 9. wählte ich die Route rechts um dann beim 4. Hochhaus in den Graben hineinzustechen. Guter Plan, aber leider nicht umsetzbar. Der kleine Weg im Wald verläuft nämlich in einem Graben, von wo man die Hochhäuser durch den Blätterwald nicht erkennen konnte. So hieß es Flexibilität zeigen und die Grabensysteme richtig interpretieren. 10 und 11 waren in Ordnung, nur zum 12. zögerte ich etwas und verlor wohl weitere 3sec. Dasselbe noch einmal zum 13. als ich nach dem letzten Graben zögerte und einmal zu oft die Karte laß. Po 14 und 15 waren ohne Tadel, nur um zum 16. 4sec in den Sand zu setzen. Ich wollte irrtümlich gleich wieder den Hügel zurück hinunter laufen um dann zu bemerken, dass ich einfach den Kamm längs entlang laufen brauche. Der Rest der Strecke war dann frei von Tücken, einzig meine Beine waren schwer wie Blei (o-Ton Plohni: "ich dachte du holst die alte Oma vor dir nie ein").

Als ich dem Ziel entgegen sprintete vermutete ich schon ein gutes Resultat, nachdem der Speaker gerade die Platzierungen der vorderen Plätze verkündete und mich dabei erwähnte (Mrazek Jan, Smola Michal, Prochazka Jan, Losman Petr, Mateju Lubos, Kaltenbacher Pierre). Später sollten sich noch 2 Läufer vor mich schieben, was am Ende den 8. Rang und 1.059 WRE-Punkte bedeutete!

Nach einer sensationell fetten Bosna, einem Hatscher durch Kohoutovice (Geocaching) und 2 kurzen Regengüssen ging es zur Staffel. 63 Herrenteams am Start, völlig undenkbar in Österreich. Ich lief am Start und das hundsmiserabel. Zum 1. etwas zu weit rechts, noch ok, zum 2. kam ich vorher zum 3., zum 4. zu weit rechts und dann von hinten zum Posten, und den 6. bin ich komplett überlaufen... bei Posten 6 war ich 55.!!! Von dort weg machte ich nur noch bei Posten 9 einen kleinen Schwenker (15sec) und bei Posten 17 einen größeren Fehler (etwas über 1min), der Rest des Laufes war optimal. Sehr fein finde ich meine Bestzeit zum letzten Posten den Hang hinauf in 2.04 (Smola 2.06). Am Ende wurde ich mit 6min Rückstand 23., nur 2min hinter dem 3.! Das nenne ich eine Staffelkonkurrenz :-)

Schade nur dass ich zu Beginn derart kopflos durch den Wald lief - vielleicht sollte ich öfters an einer derartig großen Staffel teilnehmen - denn die Laufform stimmte auf alle Fälle!

Nach einem Faulenz-Tag am Sonntag startete ich am Montag beim Radetzkylauf in Heldenberg. Es galt 2 Runden à 5km zu absolvieren, wobei neben den hohen Temperaturen vor allem die doch recht selektive Strecke keine Rekordzeiten zuließen. Ich konnte den gesamten Lauf genießen, wohl auch weil ich merkte meinen Tempomacher (ich muss gestehen, ich habe mich von Kilometer 2 bis 8 versteckt :-) am Ende auf Distanz halten zu können. So war es dann auch, durch eine Tempoverschärfung 2km vor dem Ziel konnte ich mit 30sec Vorsprung den Tagessieg in eher mäßigen 35.44 erlaufen.

Beim Zieleinlauf am Sportplatz von Heldenberg

Dienstag, 18. Mai 2010

looong week-end


It looks a bit strange to put the maps on the beginning, but as soon as I transfer the maps to another part, the size is much too small to see anything on them... sorry for that.

Last week-end was a long one as I had holiday on Friday (no working day on Thursday in Austria)! 4 days off - sounds incredible, doesn't it? :-)

I took part at the "Kirchdorfer Stadtlauf"; my first street race since more than a year. And it was great fun, although it was raining heavily. I tried to find the right speed on the 6.840m long course (6 laps à 1.140m with approx. 10m climbing/lap). I had lap times from 3:41 to 3:52, so the speed was quite stable. I finished 3rd, some 20sec down on the first one and just 3sec behind the second, but there was no chance to overtake him... In the end it was 3:20/km. Concerning the climbing and the heavy rain I am very satisfied with this first step back into street racing.

After a little longer "relaxing jogging" (75mins with 14.8 and 310) on Friday, I still had heavy legs on Saturday when the 3rd Austrian Cup was to be held in Carinthia. It was again a long distance event (for the Austrian Cup we have 4 times long distance (approx. 90mins), only 1 sprint and 1 middle distance in the whole spring season).

I started quite careful, using paths wherever possible. Carinthia and me is like a love-hate-relationship. I did a bigger mistake at no. 3 and again at 11, making the same mistake twice (running into the wrong re-entrant...), rest of the course was ok.

I became 6th with 95.51, about 10mins down to Gernot.


On Sunday it was time for the Austrian Team Champs. I ran together with Stephan and Markus. On the start you get 3 maps and one SI-Card, 46 controls free order, despite the 5 ones with letters from A-E, which have to be done in alphabetical order. I did 2 middle mistakes (each 30sec at 66 and from 77) and one BIG mistake (4 mins!!! at 85).

After analyzing the race I have to say that the second place was possible, as we were "just" 6mins down. We became 5th in the end. Without my mistakes we would have been together with the winning team for a longer time. And as the second part was quite obvious how to take the right order, we really could have done the medal... but there is no "could" in real life :-(

Thanks to my two team mates who did really good jobs; this time it was my personal failure!

Montag, 10. Mai 2010

week-end full of orienteering

This week-end was not only full with orienteering, it was also something like a historical trip and in the middle quite successful. But let's start at the beginning with...

...the "Vielposten"-OL (many controls) on Friday evening. As there was a lot of traffic on the highway I started the training as late as half past six, without a compass and with normal running shoes (it was raining heavily the hours before :-). I enjoyed to run through the silent forest, although I had some minor problems with direction and grip.

This was the first training of the National Team which stayed at the Bad Fischau area the whole week-end. I tried to take part wherever I could and got therefor something like "the goog old times" back.

many-controls


On the next morning, I did only the first middle distance competition, as I didn't want to be completely exhausted in the afternoon. Concerning my huge mistake to the first control, it was a wise decision :-). But the speed was good...

middle distance

In the afternoon we had regional sprint championships. As I was beaten last year by 34sec it was time for revenge. But I had really tired legs, espacially at the first controls and on the short but hard ramps or stairs. But I could stay focussed all the way, or almost the whole way, and enjoyed this event. It was exactly what I expect from sprint - lots of controls, many (and tricky) route choices, high speed, under 15mins winning time. So I was 1min33 faster than the second in my region, respectively 29sec faster than Erik, winner at the Viennese Champs.

1: easy way
2: maybe it's faster to go south (I had to open one door on the northern route, 2-3sec gone)
3: north and south are almost equal, I could make a proper execution of my route
4: it would be faster to go left-right concerning the buildings, 2sec
5: the fastest (and easiest) way. Others had troubles going around south
6: taking the right stairs and everything is ok. It is NOT. I was running too far and did not take the route close to the building, so 3+3sec
7-9: fast running, short legs
10: fastest would be running south on the big street. I had to take many stairs close to the buildings; northern route is easy but longer
11: route is faster then coming from northeast
12: hedge!
13: probably a matter of taste
14: same here. If you can jump over the stairs on my route, I think it is equal to running in the yellow left from the line. If not, the yellow is faster.
15-19: again shorter legs, looking for gangways, reading the control description
20: when running down along the fence I was thinking of taking the shortest way through the 2 buildings, but then I thought "just push hard and don't think too much" and took the route around. Missed the control (didn't see the flag) 2sec, route: maybe 3sec more.
21-finish: short legs, playing kids, everything under control



Right after the price-giving I headed south to do the afternoon-session of the squad. It got quite dark, I had tired legs, so I decided not to run the whole course; did only the corridor and the final part of the contours.

On sunday morning (after a short night :-) it was the final part of the camp with a one-man-relay. I had a good start until control 6, where I was standing on the wrong gaffling without realizing which small depression the flag is situated. Together with no.7 I lost maybe 30sec. Nothing compared to my "mistake-of-the-week-end" at no.9! I don't know what I was thinking there (maybe nothing?), but I was so slow in recalling routines that I lost 4min there. The 30sec to the next one are almost negligible...

On the second loop I had serious troubles from 3-6, losing again 3min at minimum. To the 12th control I mixed up the detailed area from the first loop with this one and was running "just like the first loop" - until I realized that these two are two different detailed areas :-)

Thank goodness, the last loop was only 1k - I was tired (not only physically) but still with very fast legs for sprint ;-)

After this interesting week-end I am happy to get back to business - no worry about the "good old times" as I could not handle more than one week-end of this time anymore :-)