Mittwoch, 13. Oktober 2010

Nacht-MS und Komitat-Zala-MS

Am Samstag Mittag nahm ich (wieder einmal) an einem Wettkampf in Ungarn teil. In Csöde wurde die Meisterschaft über die "Lang"-Distanz des Komitats Zala ausgetragen. Leider waren nicht allzuviele Teilnehmer vor Ort und haben dadurch einen tollen OL-Wald und eine spannende Bahnlegung verpasst.



Ich kam gut ins Rennen, merkte aber schon über's Feld zum 1. Posten dass mir das Techniktraining von Freitag noch in den Beinen steckte. Zum 2. war ich etwas unsicher, konnte aber nach der großen Schneise richtig korrigieren. Zum 3. war ich zu nachlässig beim Richtung kontrollieren, und schon landete ich 80m zu tief im Graben. Es sollte mein einziger nennenswerter Zeitverlust sein.

Po4 war kein Problem und auch die lange Route zum 5. war schnell klar und konnte auch sauber ausgeführt werden. Beim 6. war ich schon fast bei der Trockenrinne dahinter, vielleicht 5-10sec. Zum 7. Posten wurde es wirklich zäh, das Feld hatte nämlich so wie der gesamte Wald in den letzten Tagen anscheinend sehr viel Wasser aufnehmen müssen, sodass der Boden wirklich tief zu belaufen war. Etwas leer in den Oberschenkeln waren aber auch die kurzen Posten im Grabensystem kein Problem.

Zum 10. blieb ich relativ lange auf der Höhe entlang des Grabens wo die Belaufbarkeit etwas besser war. 11 und 12 waren in Ordnung, einzig zum 13er zögerte ich ca. 50m vor dem Posten etwas.

Am Abend ging es dann in Großmittel um die Landesmeisterschaft im Nacht-OL. In den letzten 10 Jahren konnte ich 9x den Sieg erlaufen, einzig 2003 musste ich mich mit Platz 3 zufrieden geben, nachdem meine Akkutasche sich aufgelöst hatte und ich nach 3min Kabelentwirrens den Rest des Laufes mit dem Akku in der Hand laufen musste - man kann also durchaus von meiner Lieblingsdisziplin sprechen :-)

Beim ersten Blick auf die Karte dachte ich eher an eine Mischung aus MTBO und OL in Holland - total flaches Land, viel Gelb, dick gezeichnete Wege - es sollte ein Highspeed-Nacht-OL werden.

Die ersten paar Posten verliefen ganz passabel, zum 2. verlor ich etwas Zeit nachdem ich mich nach 50m doch für die linke Route entschieden hatte (sah keinen geeigneten Ablaufpunkt auf der rechten Route).

Der erste größere Zeitverlust war beim 9. Posten zu beklagen, als ich eine kleine geschotterte Fläche schon für den Querweg hielt und nach links einbog. Nach einem Blick auf den Kompass war aber alles klar. Zum 12. kam aber dann der beinahe alles entscheidende Fehler: im nachhinein hätte ich weiter links laufen sollen um den Lichtungseinsprung entlang des Weges zu sehen - so aber kam ich zum Wald und hatte genau keine Ahnung wo ich stehe/laufe. Im nachhinein kann ich sagen, dass ich genau richtig war, nur bin ich leider eine wirklich breite Schneise kurz vor dem Posten parallel zur offenen Fläche gelaufen.

Ich konnte trotz Pendelblickes jedoch keinen Posten erspähen, wodurch ich gezwungen war nach gut 150m kehrt zu machen. Schon etwas verzweifelt lief ich zurück aufs Offene, war danach aber genauso schlau wie zuvor. Also wieder hinein in den Wald und Augen auf: und da war er - der erlösende Steinhaufen. Endlich ein Objekt zum Auffangen. Aber bei welchem Steinhaufen stehe ich bloß? Zum Glück reagierte ich intuitiv richtig und konnte so den Posten nach endlosen 3min15 Zeitverlust anlaufen. Dass gleich zum nächsten noch einmal 15sec verloren gingen sei verziehen - zu kopflos stürmte ich von 12 zu 13. Nach einer Schrecksekunde kurz nach dem 13. (eine SB-Rolle verhing sich in meinen Unterschenkeln - dank Dominik konnte ich mit kaputten Stutzen und 3/4-Leggin aber weiterlaufen!

Auch 14 und 15 waren alles andere als sauber angelaufen, und schön langsam begann ich mir Sorgen zu machen - wusste ich doch um Plohni's Laufzeit Bescheid. Zum 17. gab es dann die 3. Bestzeit, nur um beim 18. wieder 30sec zu verlieren. Von da an hieß es nur noch Vollgas und attackieren was der Körper hergibt. Po 19 Bestzeit, Po 20 zweite Zeit, Po 21 Bestzeit, Po 22 Bestzeit.

Somit wurde es doch noch der 10. LM-Titel im Nacht-OL (der 40. insgesamt), 1min10 vor Plohni. Aber 3min hinter der Tagesbestzeit von Heli.



Techniktraining

Nacht-OL Training am Tüpl WrN - Donnerstag. Leider für den Massenstart zu spät von der Arbeit gekommen, dennoch ein super Training mit SI. Auf der ersten Schleife leider bei Posten 4 die falsche Postennummer gelesen und Posten IM Graben erwartet (und nicht oben auf einer kleinen Anhöhe), daher zuerst ein paar Meter weiter gelaufen.



Die zweite Teilstrecke verlief reibungslos, einziges kleineres Problem war es den Start zu finden :-). Auf der dritten Teilstrecke (ohne Wege) hatte ich Mühe im letzten Viertel der Teilstrecken bei beiden Posten (Auffangroutinen!!).



Die vierte "Etappe" (wieder ohne Wege) verlief bis auf Po8 (knapp an der Senke vorbei) und Po10 (gleich ins Ziel gesprintet) wieder sauber.


Am Freitag traf ich mich dann mit Michi und Plohni zu einem weiteren Kompasstraining in Eggendorf. Dort liefen wir zuerst eine 2.5km-Bahn mit Gabelungsposten:


Danach folgte zuerst eine größere Phi-Runde, danach eine Staffelsimulation und als insgesamt vierter Teil folgten kurze Teilstrecken.


Am Ende liefen wir noch einmal längere Teilstrecken um die Kompassroutinen für die Nacht-MS zu verfeinern bzw. zu festigen.







Mittwoch, 6. Oktober 2010

verlängertes Wochenende

Nacht-OL Training am Donnerstag, alleine. Ohne Posten, sehr sicher orientiert, aber nicht motiviert für beide Runden.

OL-Intervalle mit Flo, Michi und Plohni. 3x3 Intervalle, wobei nach jedem Intervall 30sec zusammengewartet und dann wieder - wenn möglich - mit Massenstart fortgefahren wurde. Nach 3 Intervallen Serienpause von +/- 4min. Beim 2. Intervall blöd aufs Knie gestürzt und humpelnd zum Ziel, danach mit Schmerzen und dickem Knie weiter :-)

Nach Diskus/Kugelstoß/Zielwurf noch ein Kompasstraining im Eggendorfer Wald. Pfeilschnelles Gebiet mit unzähligen Spinnennetzen im Wald *grauslich*

MTBO-AC Sprint - zum Glück nicht in der Elite wie geplant. Die Strecke war deutlich länger als angegeben, so war ich froh nur Kurz gefahren zu sein.

Die ultimative Härteschlacht zum Schluss :-) Wieder längere Strecken als angekündigt (trotz Streichung zweier Posten) brachten der Kurz eine Siegerzeit von fast 80min... Sollte in Zukunft wieder MTBOs meiden, kostet am Ende doch zuviel Substanz :-(




Montag, 27. September 2010

NÖ Langdistanz


Letztes Wochenende fand in Mannersdorf die Landesmeisterschaft über die sog. "Königsdiziplin", die Langdistanz, statt.
8.0km und 370hm erwarteten die Teilnehmer, das ganze gepaart mit einem teilweise extrem tiefen Boden - es hatte die Nacht davor wie aus Kübeln geschüttet.
Much, Steph, Roli, Bränsch sowie Plohni sollten die härtesten Widersacher im Kampf um Gold, Silber und Bronze sein. Nachdem ich die letzten Wochen aus dem Staunen bezüglich Plohni's Trainingseifer nicht herauskam, war er für mich der Stärkere aus dem Quintett. Oder eigentlich Trio, da Roland und auch Bränsch nicht starteten.
Ich hatte auf den ersten Metern recht schnell einen guten Flow gefunden, jedoch nur solange bis es das erste Mal bergauf ging. Schon zum 5. Posten merkte ich dass mir der Halbmarathon noch in den Beinen steckte. Dennoch lief ich bis Posten 7 sehr konzentriert und ohne größeren Fehler (10sec beim 5.), womit ich beim 7. 28sec vor Plohni lag. Schon hier zeichnete sich ein Zweikampf um Gold ab, da Steph und Much bereits 3 bzw. 2min zurück lagen und um Bronze kämpfen sollten.
Po8 kostete mich dann gut und gerne 75sec - ein etwas schwimmendes Gebiet - von der Wegbiegung mit -abzweigung zum Loch passte irgendetwas nicht so ganz. Somit lag ich nun 37sec hinter Plohni. Much suchte noch etwas länger und wurde von Stephan überholt, welcher seinen Bronzeplatz dann auch bis ins Ziel verteidigte.
9 und 10 waren dann wieder ganz ok, womit ich meinen Rückstand auf 27sec drücken konnte. Zum 11. kam ich dann zu weit rechts, wollte zuerst im Graben laufen, musste dann aber feststellen dass das Grün zu dicht war und kletterte wieder mühevoll raus aus dem Graben. Wertvolle Zeit war dahin (ca. 30sec). Schlimmer kam es dann aber zum 12. Posten. Ich lief genau unterm Strich und kam bewusst etwas links zum Graben - Postenbeschreibung sagte "Graben oben", also erwartete ich den Posten von oben zu sehen. Fehlanzeige! So lief ich 150m zuweit bis zum großen Abbruch, um nach kurzem Nachdenken zu bemerken was passiert war und kehrt zu machen. Weitere 75sec waren dahin, und Plohni bereits 94sec voran.
Zum Glück für mich blieb auch Plohni nicht ohne Fehler, womit ich mit Bestzeiten zu 13 und 14 wieder auf 48sec herankam. Nur um beim 15. wieder 20sec in den Sand zu setzen - "Fuchsbau, Westrand" sollte es sein. Ca. 2mm, also 20m breit. Hm, ich kam mitten auf die langgezogene Ansammlung von Fuchs-/Dachsbaueingängen, konnte aber keinen Posten erkennen. Nach längerem zögern lief ich Richtung Westen - und siehe da, in eines der Löcher schön tief hineinbetoniert stand ein Posten vor mir - ein Déjà-Vù zu Posten 5 ließ sich nicht ganz vermeiden :-) Und Plohni war wieder 62sec vorne!
Nach der langen Strecke hatte ich noch 37sec Rückstand, wenn es also nicht bergauf ging waren die Beine schon ganz frisch. Dennoch denke ich im nachhinein, dass die Route links etwas schneller ist. Beim 17. waren es noch 24sec bevor Plohni beschloss es noch einmal spannend zu machen - er suchte Po18 und somit war ich plötzlich 5sec vorne! Die folgende Teilstrecke war jedoch wie geschaffen für mich, wodurch sich mein Vorsprung auf 27sec ausbaute. Zum 21. wählte ich noch einmal keine optimale Route was wohl weitere 10-15sec kostete. Dennoch ging es sich mit Bestzeiten zu 20, 22 und ins Ziel aus, mit 35sec Vorsprung zu gewinnen.
14 Bestzeiten standen deren 5 von Plohni gegenüber, was mich wieder in meinem Wissen bestärkt, mind. 3min pro 30min Laufzeit schneller als Plohni laufen können zu müssen, sonst gibts keinen Erfolg (für mich) gegen ihn!
Hut ab vor der Leistung von Plohni, hätte er nicht soviele Fehler gemacht wäre ich wohl mit Silber nach hause gefahren und hätte auch zufrieden sein müssen. So aber durfte ich mich über meinen 39. LM-Titel freuen :-)
Die Ergebnisse:
1. Pierre 55'55
2. Plohni 56'30
3. Steph 60'44
4. Much 61'52
5. Matti 63'23
PS: sorry für das nicht vorhanden sein von Absätzen, irgendwie macht der Blog was er will :-)

Mittwoch, 22. September 2010

1:14:12

Lange ist es her das ich einen Halbmarathon gelaufen bin, letzten Sonntag war es wieder einmal soweit: der Wachau-Halbmarathon, zugleich ÖSTM und LM.

Ich hatte keine Ahnung was ich laufen kann, spekulierte aber auf eine Zeit unter 1:15 (bisheriger Rekord 1:16:52, gelaufen +/-2002). Leider reihte ich mich bei der Startaufstellung etwas zu weit hinten ein, wodurch ich gleich zu Beginn ca. 2-300m richtig sprinten musste. Gut, erst nach 200m, bis dahin brauchte ich um diverse Chaoten zu überholen... wer sich da aller protzig in die vorderen Reihen stellt... eigentlich unmöglich :-)

Nach knapp 500m sah ich vor mir Andrea Mayr laufen, "gut" dachte ich mir, "die läuft sicher ein konstantes Tempo". Für mich als Schnellstarter sicher kein Nachteil. Also reihte ich mich brav ein und lief die ersten Kilometer in ihrem Pulk.

0-5.000m:

3'18 - 3'29 - 3'24 - 3'31 - 3'27 = 17'09

5.000-10.000m:

3'28 - 3'32 - 3'23 - 3'33 - 3'34 = 17'30 = 34'39

Puh, super Durchgangszeit, auch wenn mir bewusst war dass ich das Tempo nicht halten werde können. Der Mayr-Pulk wurde immer kleiner, am Ende eher ein 2er oder 3er Grüppchen.

10.000-15.000:

3'26 - 3'35 - 3'34 - 3'30 - 3'39 = 17'43 = 52'22

Irgendwo bei Km14 "verlor" ich Andrea nach hinten, nur noch ein Läufer lief hinter mir. Schön langsam spürte ich dass sich meine Oberschenkel mit Säure füllten, die Schritte wurden unschöner, unrunder, locker war ich nicht mehr.

15:000-20.000m:

3'33 - 3'35 - 3'36 - 3'39 - 3'35 = 17'59 = 70'21

Bis Km18 (63'06) war ich sogar noch auf Kurs unter 1:14! Wahnsinn, dass ich die 3:30 solange durchhalten würde hätte ich mir nicht gedacht. Auch wenn nun schon wirklich alles, aber auch alles hüftabwärts weh tat, versuchte ich noch alles zu geben. Die letzten 3km durch Krems sind leider nicht sehr läuferfreundlich, viele 90° Kurven sind des (eh schon leeren und kaputten) Oberschenkels Tod :-)

20.000-21.097,5m:

3'35 - 0'16 = 74'12

Ziel, Halbmarathon, Jubel, Freude, Schmerzen! Mein Wunschziel unter 1:15 zu laufen konnte ich erreichen, sogar eine 13er Zeit war lange möglich. Und das ohne spezielle Vorbereitung, einfach hinfahren, aufstellen und rennen. Ich glaub das probier' ich nochmal, besser vorbereitet. Aber zumindest eines ist mir sicher: bei den über-80kg-Startern war ich absolut schnellster ;-)

Schade das es nicht mehr flache OLs in Österreich gibt :-(

Am Ende gab es Platz 5 in der Landesmeisterschaft im Einzel und (schon wieder nach der Cross-LM im Frühjahr) einen 4. Platz in der Mannschaft (3'27 hinter den Siegern). Mit einem 3. Läufer der 1:22:30 laufen kann wäre es LM-Gold geworden - aber da gibt es auf alle Fälle einen weiteren Versuch! ;-)

Montag, 20. September 2010

internationales Level nun (endlich) auch in AUT



Es ist nun schon ein paar Tage her, Zeit um einiges zu verarbeiten, aber auch genug Abstand um die beiden Wettkämpfe etwas neutraler zu sehen.
Vorne weg: beide Wettkämpfe waren von der Bahnlegung, der Geländeauswahl und von der gesammten Durchführung endlich auf einem Niveau wie man es international vorfindet. Wir haben in Österreich zwar ein extrem hohes Niveau an den "Dingen rund herum", die wirklich wichtigen Dinge - Geländeauswahl, Bahnlegung - wird bzw. hoffentlich wurde zu Weilen ein wenig vernachlässigt. Meine persönliche Meinung, nach doch einigen Wettkämpfen im nahen und fernen Ausland.
Bitte weiter so und auch mehr Mut beim Verband bei der Vergabe von Wettkämpfen - nicht jedes Gelände eignet sich für jede Disziplin (siehe ÖSTM LANGdistanz heuer - leider ein Negativbeispiel par excellance).
Bei der Mittel unterliefen zwar einige kleinere Fehler und ein größerer am Ende, aber es fehlte vor allem im physischen Bereich um weiter vorne zu landen.
Die Staffel am Sonntag bot dann alles was es für spannende Staffelwettkämpfe braucht: enge Gabelungen, zweimaliger Zieldurchlauf, nicht zu steiles und daher auch beLAUFbares Gelände; dazu super Wetter und das alles mit einem (nach außen hin) minimalen Aufwand was die Organisation vor Ort angeht - damit öffnen sich unsere nationalen OLs auch wieder den kleineren Vereinen - nur Mut!
Ich hatte leider einen rabenschwarzen Tag - schon nach 3 Posten 2'40 Fehler - eine Katastrophe. Dennoch komme ich mit WW gemeinsam zum 8. Posten - eine Gabel. Ich benötige eine Kuppe, sehe wie Erik vor mir über eine Kuppe steigt und zwickt, ich ebenfalls, ..., falsche Nummer... "Wo bin ich?" schießt es mir durch den Kopf - "Kuppe und Stein bzw. was felsiges. Richtung hat doch gestimmt, wieso ist das die falsche Nummer? Ich finde keine Kuppe auf der Karte, zumindest nicht wo ich stehe."
Erst im Ziel erkenne ich auf anderen Karten warum: beide Objekte liegen direkt unter der Linie, welche leider nicht geschnitten wurde. Das einzige, aber in diesem Fall leider (mit)entscheidende, Faktum was man besser machen hätte können. Ich sage sogar müssen, denn die verschiedenen Gabelungsobjekte sollte sichtbar sein. Nichts desto trotz habe ich Bronze selbst schon bis Po3 begraben, somit bleibt mir nur die Entschuldiung bei meinen beiden Staffelpartnern Roland und Martin die ein super Rennen gezeigt haben. Hut ab meine Herren, das war allererste Güte!

Montag, 6. September 2010