Sonntag, 24. Jänner 2010

Ski-O Wochenende in Kals

Letztes Wochenende ging es zum Ski-O-Opening nach Kals am Großglockner. Aufgrund der tristen Schneelage musste ich mit so wenig Schneekilometer wie schon seit Jahren nicht an die Wettkämpfe herangehen.
So waren mir am Samstag v.a. die Skidoo-Spuren zu hart - in den Oberarmen ist noch mehr Butter als Schmalz :-)

So war ich dann mit meinem 4. Platz in der AC-Wertung den Umständen entsprechend zufrieden und blickte vorsichtig optimistisch der ÖSTM-Lang entgegen.

Hier die Karte vom Samstag (Sprint):


Am Sonntag erwartete die Läufer vor allem eines: viele, viele (zum Teil leider völlig unnötige) Höhenmeter. Routenwahlen waren aufgrund der Geländestruktur Mangelware, somit wurde es einfach ein K(r)ampf gegen sich selbst. Bis zum vorletzten Posten war ich noch klar auf Bronze-Kurs, die letzten 70 Höhenmeter zum vorletzten Posten saugten mich aber total aus und am Ende hatte ich 7 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Was sich der Bahnleger auf der zweiten Schleife dachte, als er Posten 10 plante frage ich mich heute noch... vom 9. zum 10. gab es exakt EINE Route. Diese führte auf direktem Weg zu Posten 11! Und von dort just for fun 70 Hm bergan um beim Posten umzukehren und den exakt gleichen Weg zum 11. und letzten Posten zu fahren. Für mich unverständlich, aber man wird sich schon Gedanken gemacht haben.

Viel trauriger macht mich aber das geringe Starterfeld, was dem Aufwand des Veranstalters nicht gerecht wird. Sicher spielte heuer der nicht vorhandene Schnee und die Abgelegenheit des Gebietes eine Rolle, aber in meinen Augen zeigte sich wieder eines: "wenn's a Medaille gibt, bin i dabei. Ansonsten interessiert's mi net" - ganz gleich ob ich jetzt langlaufen kann oder nicht... Und der eigentliche Kniefall des Verbandes ist es, bei JEDER ÖM verzweifelt Kategorien aufzustellen, wo dann genau 3 StarterInnen um 3 Podestplätze rittern. Wovon womöglich 1 (oder gar 2) erst überredet werden müssen um zu starten. Kann das die Zukunft sein? Ich kann's mir nicht vorstellen...

Karte Teil 1 ÖSTM Lang:


Karte Teil 2:

Sonntag, 10. Jänner 2010

3. Lauf zur Wintertour

Gestern wurde auf der Karte "Wallensteinkaserne" am Truppenübungsplatz und Kasernengelände in Götzendorf der 3. Lauf zur Wintertour ausgetragen.

Gleich vorne weg: es gibt für mich kein geileres Laufgebiet als flaches, detailarmes Land - eher A-typisch für einen OLer, aber für mich der Himmel auf Erden.

So war es kein Problem trotz Eisregens und 10cm Schneelage top-motiviert ins Rennen zu starten. Die ersten Posten bis Nr. 7 waren in erster Linie Kompasslaufen und Tempo hoch halten. 7-10 war dann so etwas wie Fein-O gefragt, bevor es wieder auf ein paar Laufposten im Kasernengelände ging.

Im Kasernengelände war ich bis zum 13. praktisch fehlerfrei unterwegs. Im Postenraum von Nr. 13 jedoch verlor ich zum Posten ca. 15sec und vom Posten weg weitere 10-15sec. Leider hat sich mein Chip zwischen Posten 11 und 24 verabschiedet, womit ich von 12-23 keine Splits habe - danach aber schon wieder. Mysteriös, böse Zungen behaupten ich hätte mir ein paar Meter sparen wollen :-) Somit gibts im Frühjahr wohl einen neuen SI-Chip...

Zu Po 14 war ich im Postenraum etwas unsicher und zum 15. habe ich mich im dornigen Grün etwas verirrt (3sec bzw. 5sec). Danach ging es auf den Kompasslaufstrecken bis zum 22er sehr gut voran, auch körperlich war nichts an Müdigkeit zu spüren. Zum 23. wollte ich nicht zurück auf den Weg und ging gerade durchs grün-eng-strichlierte, die absolut richtige Entscheidung. Die restlichen Posten lief ich dann jeweils über den Hauptweg, wobei sich auch die schweren Beine bemerkbar machten. Aber aufs Tempo drücken ging trotzdem noch ganz gut.

Am Ende war ich nach 7.2km Luft mit einer Zeit von 36:32 sehr zufrieden, wenngleich eine 35er Zeit auch möglich gewesen wäre. Gesamte Ergebnisse gibts hier.

Mittwoch, 6. Jänner 2010

Tirol - Jahreswechsel - 3-Königslauf in Pezinok/SVK

Die Tage rund um den Jahreswechsel konnte ich seit 3 Jahren endlich wieder einmal mit etwas mehr Sport und mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen - die neue Position hat schon auch den einen oder anderen Vorteil :-)

Direkt nach getaner Arbeit gings am 30. abends noch nach St. Johann/Tirol zum alljährlichen Vereins-Langlauf-Trainingslager. Leider meinte es Frau Holle bis dato nicht sonderlich gut mit unseren westlichen Bundesländern, womit wir gezwungen waren viele kleine Runden zu laufen. Aber immerhin gab es da und dort ausreichend Schnee und so wurden es ein paar sehr schöne Tage.
Gleich am 31. Vormittags gings nach Gasteig, ein echtes Insider-Schneeloch, wo wir auf einer 1.600m-Runde (mit einem saftigen Anstieg) trainierten. Nachmittags fuhr ich gemeinsam mit Ursi nach Scheffau, wo eine 1.200m-Runde Kunstschnee mitten im Grünen auf uns wartete.

Wie so etwas in Natur aussieht, zeigt dir dieses Foto:


Aber die Loipe war in einem Top-Zustand (mindestens 50cm Schneeauflage bei 8-10m Breite!), was für den "grünen" Ausblick mehr als entschädigte.

Später am Abend gings dann noch nach downtown St. Johann und anschliessend ins Medusa wo wir den Silvesterabend (bzw. die Silvesternacht) gebührend feierten ;-)

Fleissig und zeitig standen Ursi und ich bereits wieder um 9 Uhr auf der Scheffau-Runde um ein kurzes einstündiges LL-Training zu absolvieren.

Am Nachmittag drehte ich dann auf der 2.000m-Dorfloipe von Hochfilzen meine Runden um am Abend eine Einheit in der Halle zu leiten (Laufschule, div. Spiele, Beweglichkeit, Dehnen).

Das Highlight folgte aber am Samstag, zugleich auch Abreisetag: ich genehmigte mir ein paar Runden auf den Weltcup-Strecken in Hochfilzen. Neben dem dichten Schneefall sorgten auch Teams aus Aut, Ger, Nor, Swe, UK, Cze sowie Korea für ein internationales Flair. Das war wirklich ein Genuss!


Danach hiess es Montag und Dienstag arbeiten, ehe der 3-Königstag für einen Ausflug nach Pezinok genützt wurde. Dort stand ein Kurzstrecken-OL im Siedlungsgebiet auf dem Programm, welcher durch den nächtlichen Schneefall physisch nicht gerade einfacher wurde. Obwohl die Strecke relativ einfach war, "gelang" es mir doch einiges an Zeitverlust zu produzieren. 15sec durch zu spätes Starten sind ärgerlich, aber aufgrund der Tatsache dass alle Läufer 2min zu früh losgelassen wurden trifft mich nahezu kein Verschulden :-)

Leider übersah ich zu Posten 10 einen unpassierbaren Zaun, der sich nach dem Lauf doch als passierbar - da ein Tor vorhanden war - herausstellte --> nur bei mir und ein paar Mitstreitern hatte der Hausherr etwas dagegen :-( Somit waren dort 40sec Zeitverlust zu beklagen; das war wirklich ärgerlich. Gleich zum 11. weitere 5 sec und zu Posten 16 noch einmal 5sec.

In Summe also 65sec, bei etwas über 20min Laufzeit viel zu viel. So gab es am Ende dann "nur" Platz 4. Gewonnen hat Marian Davidik (20:05) vor Lukas Bartak (+21sec) und Pavol Bukovac (+1.42). Ich hatte bereits 2.01 Rückstand und Ondrej Pijak als 5. war 2.24 zurück.

Hier die Karte vom Lauf in Pezinok:

Trotz der "einfachen" Strecke war es allemal eine Reise wert - und wie pflegt man doch zu sagen: es gibt keine einfachen Strecken, es gibt nur zu langsames Laufen ;-)

Samstag, 26. Dezember 2009

2. Lauf zur Wintertour

Letzte Woche kam es in meinem Heimatort zum 2. Lauf zur diesjährigen Wintertour. Im Gegensatz zum 1. Lauf erwartete die Läufer in Aspang vor allem eines: ein strenger Wintertag! -8°C, starker Schneefall und z.T. kräftiger Wind - so richtig herrliches Winterwonderland ;-)



Der Lauf selbst war vom technischen Aspekt nicht sonderlich fordernd, was vor allem daran lag, dass die Karte eigentlich eine MTBO-Karte ist und somit nicht sehr detailreich aufgenommen wurde. Zusätzlich hat die Karte eine Äquidistanz von 10m - also flach war es wirklich nicht!

Die lange, anspruchsvolle Strecke hatte 6.6km und 310hm, wovon 280hm auf 3.3km zu bewältigen waren - und das ist dann wirklich steil! Mir gelang ein solider Lauf, zum 7. Posten musste ich um ein Siedlungsgebiet herumlaufen, was mich 30sec kostete. Die Route zum 4. wäre etwas direkter am westlichen Feldrand wohl schneller gewesen.

Der Lauf zeigte vor allem eines: mein Manko ist nach wie vor der Speed am Berg. Während es im Ort nur Bestzeiten gab, so hatte ich bei den Posten 3, 4, 5 und 7 das Nachsehen.


Die Feiertage habe ich zuhause in Aspang verbracht und vor allem eines gemacht: relaxed! Von Montag bis Mittwoch bin ich dann wieder arbeiten, um von Donnerstag bis Samstag mit meinem Verein ein paar Tage in St. Johann/Tirol zu verbringen.

Sonntag, 13. Dezember 2009

O week-end

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von O-Technik. Am Samstag fand auf der Karte des Truppenübungsplatzes der 1. Lauf zur Wintertour statt. Für mich eine Premiere auf dieser Karte was den Fuss-OL betrifft (mit dem Bike konnte ich schon einmal durchs Gelände düsen). Offenes Gelände zu Beginn, gegen Ende ein bisschen (offener) Wald und immer wieder Schützengräben, Senken, Löcher, Hügel, Steine, Mauerreste und vereinzelt auch Dornensträucher.

Mir gelang vom physischen her ein sehr solider Lauf, wenngleich der letzte Punch etwas fehlte. Zum 1. Posten lief ich etwas zu direkt vor dem Posten, was sich mit einer Extraschleife (Dornen!) und anschliessend mit Extrametern zu Buche schlug - 10sec dahin. Po 2 und 3 waren ok, einfach Kompass und durch. Zum 4. wählte ich leider den linken statt rechten Weg, was vor dem Posten ein paar extra Meter bedeutete - 5sec. Zum fünften etwas zögerlich, beim 6. fast ein bisschen überfordert. Zum Glück sah ich das schwarze Loch, denn der Posten selbst war erst aus 2m Entfernung sichtbar! Dennoch weitere 10sec verloren. Die beiden längeren Posten 7 und 8 waren ganz gut, jeweils 1sec Rückstand auf Ondrej bei 104 bzw. 101sec Laufzeit. Beim 9. hatte ich einen kurzen Steher, Po 10 und 11 waren wieder solide. Zum 12. kam aber dann der grösste Fehler (bzw Fehlerkombination). Zuerst wollte ich direkt weglaufen, bemerkte aber auf der Böschung, dass es kein durchkommen durchs Dornendickicht gibt. Also wieder zurück zum Posten und durch den Schützengraben hinaus ins Offene. Im Postenraum habe ich leider nicht wirklich "verstanden" wie das Kartenbild in die Natur passt, was sich in einer kleinen Extraschleife zeigte. In Summe 25sec Fehler. Der Rest war dann eher compass straight and fast forward!


Am Ende siege Ondrej Pijak mit 14:24 (bei 3.0 km Luftlinie) vor mir mit 14:33 und Plohni in 14:40 - spannender Sprint. Gesamt waren bei den "Herren Lang Anspruchsvoll" 58 Läufer am Start - Rekord?!?

Und heute Sonntag ging es dann im Söchauer Wald um den Titel des/der schnellste/n Fürstenfelder/in. Gleich vorne weg: die Damen zeigten wer hier das starke Geschlecht ist!

Tobi organisierte einen Blindflug-OL mit reduzierten Tankstellen bei den Posten. Gut, die Reduktion war schon sehr ordentlich durchgeführt, sodass wirklich nur das Notwendigste zu sehen war (so ungefähr dass was auch die Postenbeschreibung hergab ;-)
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich auch mit bunter Karte keine Sekunde schneller gewesen wäre - was mir doch zu denken geben sollte... Was aber noch viel schwerer ins Gewicht fällt, ist die Tatsache, dass die Info "1:10.000" den ganzen Lauf über nicht in Frage gestellt wurde... de facto war es aber der Massstab 1:6.000 - das hätte mir eigentlich auffallen können (müssen)! Aber ja, der Winter ist noch lang und somit bleibt noch genug Zeit um auch das Distanzgefühl wieder ordentlich in Schuss zu bringen!


Für die 3.900 m benötigte ich etwas mehr als 22min, womit ich rein vom Papier her ganz zufrieden bin. Weiter geht es nächste Woche mit dem 2. Lauf zur Wintertour, dieses Mal in meinem Heimatort Aspang!

Sonntag, 6. Dezember 2009

a new period has started

So, nach langer Pause wieder ein paar News von mir. Das letzte Wettkampfwochenende in Tirol hätte ich mir schlichtweg sparen können. Aufgrund nicht näher zu erläuternden Umständen war ich vom Kopf her absolut nicht bei der Sache, womit sowohl die ÖM-Nacht als auch das AustriaCup-Finale mehr ein sich-in-der-freien-Natur-bewegen war als ein Wettkampf...

Seit Anfang November bin ich an meinem neuen Arbeitsplatz in Oberösterreich. Somit gibts auch neue Trainingsgebiete zu erkunden. Gut, bis jetzt beschränkt sich mein Trainingsgebiet auf Uferläufe entlang der Traun. Nicht sonderlich spannend, aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr?! ;-)

Mittlerweile sind 5 Wochen vergangen, die Arbeit macht großen Spass, ist aber auch zeitlich fordernd. Somit bin ich nicht mehr wirklich in der Lage anständig zu trainieren, aber ich hoffe zumindest ab und zu ein paar Laufkilometer zu schaffen und freue mich schon auf die ersten Cupläufe im Winter. Dann gibts auch wieder ein paar OL-Karten, die Wintertour des HSV OL Wiener Neustadt wird heuer auch zu einigen Kartenpremieren führen!

Donnerstag, 29. Oktober 2009