Haiming ist immer eine Herausforderung; war es früher schon eine sehr große Challenge für mich, so ist das Gebiet heute noch fordernder; nachdem ich nicht mehr in schwierigeren Gebieten zum Laufen/Trainieren komme sind solche Ausflüge fast schon grenzwertig :-)
Ich lief von Beginn an möglichst viel auf Wegen, weit weg von Elitedenken, ich weiß. Nach einer ersten Unsicherheit zu Po1 wo ich nicht genau wusste wo ich den Weg verlassen hatte, ging es die folgenden Posten bis zum 4. ganz gut.
Auf dem Weg zum 5. war mir noch klar, dass ich bei der Wegspinne kurz vor der Hochspannungsleitung acht geben muss um den richtigen Weg zu nehmen. Aufgepasst hatte ich zwar, aber obwohl ich auf dem richtigen Weg lief wusste ich dies plötzlich nicht mehr - Alzheimer?! Jedenfalls kamen mir große Zweifel ob meiner richtigen Wegewahl und so zögerte ich bis ich mich entschloss bis zur (hoffentlich) Weggabel bzw. (nicht-hoffend) zur Hochspannungsleitung zu laufen. Als ich dann bei der Weggabel ankam stellte sich zwar Erleichterung ein, 20sec waren aber auch dahin. Zu Po6 habe ich die Richtung leider verloren, was ich kurz vor dem Weg bemerkte - 30sec. Und auch im Postenraum vom 7. machte ich eine Ehrenrunde, weitere 20sec.
Die Posten 8-12 liefen dann für meine Verhältnisse gut, ich kam richtig gut ins cruisen und es machte doch tatsächlich Spass! Zu Po13 lief ich zunächst am Weg, querte bei der Futterkrippe und lief dann bis zur Wegkreuzung. Alles noch paletti. Leider kontrollierte ich von dort zu wenig die Ablaufrichtung und schon stand ich am nächsten Weg. Bis ich dann verstand wo ich genau war gingen ewig lange 45sec verloren - unnötig. Und auch zum 14. lief ich zwar flott, aber leider nicht exakt Richtung kontrollierend. Am Bach angekommen hatte ich keine Ahnung wo ich war und lief von Kuppe zu Kuppe Richtung Norden. Selbes Spiel zu Po15 - Lerneffekt?! Im Ziel hatte ich dann mehr als 3min durch offensichtliche Fehler und wohl noch 2-3min durch zu lasches Laufen verloren. Alles nix, wenn man bedenkt dass Gernot 8min!!! schneller war :-/

Am Donnerstag davor lief ich beim 30. Narzissenlauf in Altaussee mit. Merke: "geringer Höhenunterschied" bedeutet nicht "wenig Höhenmeter" :-) Die Strecke verlief rund um den Altausseer-See und ist landschaftlich extremst reizvoll. Es wurde auch von Beginn weg ordentlich aufs Tempo gedrückt, wodurch ich zwar als Gesamtfünfter 27sec unter der Tagesschnellsten Zeit von 2010 blieb, von der schönen Landschaft aber nicht soviel mitbekam. Nützte alles nichts, 3 M30er waren schneller als ich, so blieb mir nach langer Zeit wieder einmal bei einem Straßenlauf der Sprung aufs Podest verwehrt.
Am Abend kündigte sich dann schon ein Kratzen im Hals an, dass dann v.a. gegen Ende des Wochenendes sehr unangenehm wurde. Mit Wochenstart kam dann noch Husten dazu, womit die aktuelle Woche der Regeneration (wovon eigentlich?) bzw. der Genesung gewidmet ist.
Ach ja, noch etwas: Kletterpark Kramsach - schwerstens zu empfehlen! War dort am Sonntag mit Helga 3 Std. unterwegs, durchwegs in einer Höhe von 15-17m und absolut nix für Weicheier - mir schmerzt heute noch jeder einzelne Muskel ;-)











